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EDI Interface


Belegaustausch von elektronischen Belegen zwischen BC und einem EDI Partner (Clearing Partner) - z.b. ORDERS, ORDERSP, DESADV, INVOICE.

Handbuch


Erstellungsdatum: 2026/04/04
Die aktuelle Version dieses Handbuchs finden Sie unter:

https://www.navax.app/help.php?AppID=NVXEDI&L=de


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Allgemein

  • App EDI-Interface
    Die Einrichtung der EDI-Interface App ermöglich einen Export sowie Import verschiedener EDI XML-Dateien. Die XML-Dateien werden an einen definierten Endpunkt über einen Webservice geschickt und im Anschluss abgerufen und verarbeitet. Der Prozess findet nur in Business Central statt...

Einrichtung

  • EDI-Interface Einrichtung
    Das EDI-Interface wird für den Export und Import als Einrichtung verwendet, in dieser Einrichtung werden die Endpunkte für den Export und Import definiert. In dieser Einrichtung lassen sich Ebenfalls Einstellungenen für Toleranzen und Verarbeitungen festlegen...
  • Aufgabenwarteschlange Einrichtung
    Für den Export und Import der EDI-Dokumente müssen 2 Codeunits in den Aufgabenwarteschlangen eingerichtet werden...
  • Datenaustauschdefinition Einrichtung
    Die Einrichtung wird im Prozess des Exports verwendet, darüber lassen sich Daten der XML-Datei festlegen und verändern...
  • Kreditor Einrichtung
    Die Einrichtung wird im Prozess des Exports verwendet, der Kreditor muss als EDI-Kreditor gekennzeichnet sein, ansonsten wird für diesen Kreditor kein Export durchgeführt...

Aufgaben

  • Arbeiten mit der App
    Der Ablauf startet mit Export einer Einkaufsbestellung...

Anhang

  • Versionshinweise

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 Allgemein

Die Einrichtung der EDI-Interface App ermöglich einen Export sowie Import verschiedener EDI XML-Dateien. Die XML-Dateien werden an einen definierten Endpunkt über einen Webservice geschickt und im Anschluss abgerufen und verarbeitet. Der Prozess findet nur in Business Central statt.

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 EDI-Interface Einrichtung

Das EDI-Interface wird für den Export und Import als Einrichtung verwendet, in dieser Einrichtung werden die Endpunkte für den Export und Import definiert. In dieser Einrichtung lassen sich Ebenfalls Einstellungenen für Toleranzen und Verarbeitungen festlegen. Für den EDI-Import sowie den EDI-Export wird jeweils ein eigener Datensatz erstellt, die Datensätze unterscheiden sich hier in der URL und in den Einstellungen der Toleranzen: Der Endpunkt gibt an, wo die XML-Daten abgelegt bzw. abgerufen werden. In dem Register Web Genehmigung müssen die korrekten Zugangsdaten für den Webservice hinterlegt werden (User+Passwort). Diese Funktion wird von der App „Web Utility Library“ zur Verfügung gestellt. Die Datenaustauschdefinition wird in dem Register EDI-Mapping angegeben, diese wird für die Erstellung der XML-Datei verwendet (siehe Inhaltsverzeichnis Seite „Datenaustauschdefinition“): Das EDI-Mapping ist aktuell nur für den Datensatz „EDI-Export“ verpflichtend. Für den Import werden weitere Einstellungen verwendet, diese steuern die Verarbeitung der Daten: Für die Einrichtung existieren pro Feld individuelle Tooltips, so lässt sich die Funktion nachvollziehen.

AllgemeinFelder

CodeGibt den Code des Interfaces an.
BeschreibungGibt die Beschreibung an.
AktivGibt an, ob das Interface Aktiviert ist.
TypGibt den Typ des Interfaces an.

Web GenehmigungFelder

Endpunkt URLGibt die Endpunkt URL an, dort werden die Daten abgelegt bzw. abgerufen.
ArtGibt die Art der Authentifizierung des Webservices an.
BenutzernameGibt den Benutzer des Webdiensts an.
KennwortGibt das Kennwort des Webdiensts an.

EDI-MappingFelder

CodeGibt den Code des EDI-Mappings an.
DatenaustauschdefinitionscodeGibt den Code der Datenaustauschdefinition an.
RichtungBeschreibt ob die Richtung Ausgehend oder Eingehend ist.
BelegartGibt an, welche Belegart verwendet wird.

EinstellungenFelder

Toleranz Menge (%)Gibt die Toleranzmenge an, die für die Importierten Daten verwendet wird.
Toleranz Preis (%)Gibt den Toleranzpreis an, der für die Importierten Daten verwendet wird.
Toleranz Datum (Tage)Gibt das Toleranzdatum an, der für die Importierten Daten verwendet wird.
Daten autom. übernehmenGibt an, ob die Daten automatisch bei einem Import in die jeweiligen Dokumente übernommen werden sollen.
Lieferung autom. auslösenGibt an, ob die Bestellung nach importieren der Daten, automatisch geliefert werden soll.
Rechnung autom. buchenGibt an, ob die Rechnung nach importieren der Daten, automatisch gebucht werden soll.
Aufgabenwarteschlange CodeunitGibt die Warteschlange an, die dieses EDI-Interface verarbeitet bzw. startet.

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 Aufgabenwarteschlange Einrichtung

Für den Export und Import der EDI-Dokumente müssen 2 Codeunits in den Aufgabenwarteschlangen eingerichtet werden: Diese Codeunits exportieren und importieren die hinterlegten Dateien auf den jeweiligen Endpunkten der EDI-Benutzerinterfaces. Dazu müssen zwingen die beiden EDI-Interfaces eingerichtet sein.

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 Datenaustauschdefinition Einrichtung

Die Einrichtung wird im Prozess des Exports verwendet, darüber lassen sich Daten der XML-Datei festlegen und verändern. Die Objekte sind hier in der Base Applikation und wurden passend umgebaut bzw. verwendet. Die Einrichtung/Konfig lässt sich über die Seitenaktion Exportieren und erneut Importieren. Für die Position so wie die Kopfzeile gibt es Feldzuordnungen, dort sind die jeweiligen Felder eingerichtet: Sobald ein Export in Business Central ausgeführt wird, benutzt das System diese Einrichtung für die Erstellung der XML-Datei. Die Datenaustauschdefinition basiert hier auf dem Einkaufkopf sowie Einkaufszeilen. Aktuell ist die Datenaustauschdefinition über das EDI-Interface eingerichtet bzw. angegeben: Falls es eine neue Datenaustauschdefinition gibt, muss diese in dem „Export“ EDI-Interface eingerichtet werden. In der Programmierung wird auf den hinterlegten Code gefiltert, falls dort keine Datenaustauschdefinition angegeben ist, passiert nichts.

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 Kreditor Einrichtung

Die Einrichtung wird im Prozess des Exports verwendet, der Kreditor muss als "EDI-Kreditor" gekennzeichnet sein, ansonsten wird für diesen Kreditor kein Export durchgeführt.

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 Arbeiten mit der App

Der Ablauf startet mit Export einer Einkaufsbestellung.

Export ORDERS

Wenn auf dem Kreditor das Kennzeichen „EDI-Kreditor“ aktiviert ist, wird bei Freigabe einer Einkaufsbestellung ein EDI-Dokument erstellt. In diesem erstellten EDI-Dokument sind folgende Informationen der Bestellung vorhanden: Das Dokument wird mit der Belegart „ORDERS“ und dem Status „Erstellt“ angelegt. Zusätzlich werden die Zeileninformationen aus der Einkaufsbestellung hinzugefügt. Sobald die Einkaufsbestellung zurückgesetzt wird, prüft das System, ob ein EDI-Dokument mit dem Status „erstellt“ existiert, falls ja, wird dieses gelöscht und bei Freigabe automatisch neu erstellt. Dadurch ist das EDI-Dokument immer aktuell. In der Einkaufsbestellung existieren 2 Seitenaktionen, um ein weiteres EDI-Dokument zu erstellen oder die bereits vorhandenen zu öffnen. Die Aktionen sind nur nach Freigabe sichtbar: Falls bereits ein erstelltes EDI-Dokument vorhanden ist und ein neues erstellt werden soll, wird eine Meldung mit einem Hinweis ausgegeben. Nach Erstellung eines EDI-Dokuments ist der nächste Schritt der Start einer Aufgabenwarteschlange. Die Codeunit „EDIExportOrderNVX“ muss eingerichtet werden und exportiert im weiteren Prozess alle erstellten EDI-Dokumente. Für diesen Export wird dann das EDI-Benutzerinterface „EDI-Export“ verwendet, dadurch hat das System eine Webdienst URL für einen Endpunkt. An die hinterlegte URL wird dann eine XML-Datei geschickt. Nach Export eines EDI-Dokuments wird der Status auf „Erfolg“ gestellt. Falls hier ein Problem aufkommt, setzt es den Status „Fehler“, weitere Informationen lassen sich dann in den Transaktionen der EDI-Karte überprüfen: Die Exportierte XML-Datei lässt sich in den Transaktionen und der EDI-Karte herunterladen:

Import ORDERSP

Für jeden Export und Import wird ein eigenes EDI-Dokument angelegt. Nachdem eine Bestellung freigegeben wurde und das erstellte EDI-Dokument erfolgreich verschickt wurde, ist der nächste Schritt ein Import einer „ORDERSP“. Diese Belegart ist eine Auftragsbestätigung/Bestellbestätigung. Für den Import der EDI-Dokumente existiert eine eigene Codeunit, die in den Aufgabenwarteschlangen eingerichtet werden muss: Diese Codeunit überprüft alle Dokumente die auf dem Endpoint der angegebenen URL in dem EDI-Benutzerinterface „EDI-Import“ liegen. Nachdem eine XML-Datei auf einem Import Verzeichnis gefunden wurde, wird diese verarbeitet und in ein EDI-Dokument umgewandelt. Für die „ORDERSP“ existieren dann weitere Informationen in der EDI-Karte: Dadurch lassen sich Abweichungen zu der verschickten Bestellung erkennen. Falls eine andere Menge oder ein anderer Preis rückgemeldet wird, ist das Kennzeichen „EDI AB Abweichung vorhanden“ aktiviert. Sobald alle Daten geprüft wurden oder keine Abweichung existieren, gibt es 2 Wege für die Übernahme der Daten in die Einkaufbestellung: - Die Daten werden manuell in die Einkaufsbestellung übernommen: - Die Daten werden automatisch übernommen, wenn die Einrichtung in dem EDI-Benutzerinterface aktiviert ist: o Hier lässt sich auch eine Toleranz festlegen, falls die importierten Daten innerhalb dieser Toleranz sind, werden diese automatisch übernommen oder stehen zur Übernahme bereit. Die Daten (Menge, Preis, Datum) werden dann in die hinterlegte EDI-Einkaufsbestellung übernommen. Sobald die Daten übernommen wurden, werden die Felder „EDI AB geprüft von“ und „EDI AB geprüft am“ mit dem aktuellen Benutzer und Datum gefüllt.

Import DESADV

Als weitere Belegart existiert die „DESADV“ diese bildet die Verkaufslieferung ab. Die Daten dieser Datei bestätigen die tatsächlichen gelieferten bzw. verwendeten Informationen. Dadurch erhalten wir in Business Central z. B. die Kreditorenlieferungsnummer oder den Verfolgungslink. Für diesen Import wird ebenfalls ein EDI-Dokument mit der Belegart „DESADV“ angelegt: Für Importierte Dokumente steht die Richtung auf „Eingehend“. Bei Importieren der DESADV wird der Verkaufsauftrag über die Einkaufsbestellung gefiltert. In den Verkaufsauftrag werden die folgenden Informationen aus der XML-Datei übernommen: - Zusteller - Paketverfolgungsnummer Zusätzlich wird das Feld „EDI gelieferte Menge“ aus der XML-Datei in das EDI-Dokument übernommen. Nun wird die EDI-Benutzerinterface Einrichtung geprüft, wenn das Feld „Daten autom. übernehmen“ aktiviert ist, wird das Feld „Menge ausstehend“ mit der gelieferten Menge aus der XML-Datei gefüllt. Des Weiteren wird die Kreditorenlieferungsnummer in den Einkaufskopf übernommen. Als letzter Schritt der DESADV wird die EDI-Benutzerinterface Einrichtung ein weiteres Mal geprüft. Wenn das Feld „Lieferung autom. auslösen“ aktiviert ist: Wird die Einkaufsbestellung automatisch geliefert, somit wird eine Verkaufslieferung erstellt.

Import INVOIC

Dieser Import ist noch nicht vollständig umgesetzt.

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 Versionshinweise

Möchten Sie wissen, was sich in der Erweiterung geändert hat?
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die neuen Funktionen und Änderungen, die in den Updates vorgenommen wurden.

EDI 1.0.0.0

    Ursprungsversion

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